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Internationales Frauen-Hallenfußball-Turnier
um den Pokal der Sparkasse Bielefeld
14. und 15. Januar 2017

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Herforder SV


Sie sind die Nachrücker des Turniers und natürlich als Zweitligist ein klarer Außenseiter. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern des »Weltklasse«-Turniers ist der Herforder SV allerdings schon des Öfteren dabei gewesen, und das schon 1983 – da kann selbst Dauergast Turbine Potsdam nicht mithalten.

Neuer Trainer beim HSV ist Daniel Hollensteiner, der im Sommer Jürgen Prüfer ablöste. In der Liga geht es für Herford vor allem erstmal darum, den Klassenerhalt so früh wie möglich unter Dach und Fach zu bringen. Die einstige Nummer eins in Ostwestfalen hat inzwischen in dem FSV Gütersloh und Arminia Bielefeld gleich zwei mindestens gleichwertige Konkurrenten in der Region – ein ostwestfälisches Trio in der 2. Bundesliga.

Die Stars:
Bekannteste Herforder Spielerin ist Top-Torjägerin Giustina Ronzetti, die nach dem letzten Herforder Erstliga-Aufstieg wegen eines Kreuzbandrisses erst in der Rückrunde wieder zum Einsatz kam. Zu spät, um ihrer Mannschaft noch zum Klassenerhalt zu verhelfen. Für ein wenig internationales Flair sorgt die Belgierin Jessy Attila, die 2010 als Jessy Torreele vom damaligen belgischen Meister Sint Truidense VV nach Herford kam und dort den Mann ihres Lebens traf.

 

Größte Erfolge:
Bundesliga-Aufstieg 2014, 2010, 2008.
Zweitliga-Aufstieg 2006.

Turnierbilanz in Jöllenbeck:
17 Mal nahmen die Herforderinnen bereits teil, und das durchaus erfolgreich. Allerdings liegen ihre größten Erfolge schon weit zurück. Als sich das Turnier aus dem regionalen Rahmen in den nationalen und internationalen Spitzenbereich weiterentwickelte, konnte der Herforder SV zunächst nicht mehr mithalten. Nach seiner Rückkehr ins Turnier 2009 und Platz sieben steigerte sich der Klub 2010 als einziger Zweitligist im Feld auf Platz sechs. Um nach dem erneuten Aufstieg draußen in der Halle wieder um einen Platz abzusteigen. Aber immerhin: Seit über dem Turnier die »Weltklasse«-Flagge weht, ist der HSV noch nicht Letzter geworden. 1983 wurde übrigens eine Spielerin des damals hauptsächlich noch unter seinem Nachnamen bekannten HSV Borussia Friedenstal zur besten Torhüterin des Turniers gewählt: Elke Hollack. 2012 musste sich das Team um Trainer Jürgen Prüfer, damals auch als Zweitligist, erst im Spiel um Platz fünf der SG Essen-Schönebeck im Neunmeterschießen geschlagen geben.

2015: 7. 2012: 6. 2011: 7. 2010: 6. 2009: 7. 2002: 10. 2001: 9. 2000: 8. 1999: 10. 1998: 6. 1996: 7. 1994: 5. 1993: 5. 1986: 2. 1985: 5. 1984: 2. 1983: 5.